Bienen und Bäume für Kleinbauern in Kibaha

  • Visting potential planting site at Kitomondo

Schutz der Küstenwälder durch Baumpflanzungen und Bienenhaltung in Kibaha Distrikt

Inspiriert durch den Erfolg des ersten Projektes in Tansania, möchten wir ein weiteres Projekt unterstützen, das ebenfalls von dem ehemaligen Masterstudenten der Universität Bonn Ibrahim Hussein gemanagt wird. Auch diesmal kam die Idee zu diesem Projekt, das die Küstenwälder schützt und gleichzeitig die Lebensverhältnisse der Bevölkerung verbessert, nicht von uns, auch nicht von Ibrahim, sondern einzig und allein von der Uwako Group, einer Bauern Kooperative in Kibaha. Die Uwako Group hatte von Ibras Engagement in den Usambara Bergen und dem Projekt der Longoi Group gehört. Ihnen schwebte vor, ein ähnliches Projekt in ihrer Region durch zu führen und so statteten sie eines Tages in 2015 Ibrahim einen Besuch in seinem Büro ab. Sie erklärten ihm ihr Anliegen und baten um Unterstützung. Über ein Jahr später und viele Treffen mehr liegt der erste Projektentwurf auf dem Tisch. Das Ziel ist es, durch Forstplantagen den Bedarf an Feuerholz, das bisher zu großen Teilen aus dem natürlichen Küstenwald stammt, zu sichern. HInzu werden die Bauern in Bienenhaltung geschult. Die Bienen als Bestäuber der von den Bauern angepflanzten Nutzpflanzen und Honiggeber können einen direkten Einfluss auf die finanzielle Situation der Bauern haben.

Über den Projektfortschritt informieren wir regelmäßig in der Kategorie News, und die Abschlussberichte am Ende eines jeden Jahres gibt es hier. Der erste für 2017 ist im Original von Ibrahim Hussein selbst verfasst und daher auf Englisch:

Coastal Project Report 2017

Als dieser Bericht geschrieben wurde im Januar zeichnete sich schon ab, dass die Uwako Group ihre selbstgesteckten Ziele nicht erreichen wird. Auf unserer Projektreise Ende März konnten wir uns ein Bild machen und mit Ibrahim Schussfolgerungen ziehen, die entscheidend für die Planung des zweiten Projektjahres waren. Es wurde beschlossen, die Uwako Group solange nicht weiter zu unterstützen, bis sie ihre internen Zwistigkeiten beseitigt und ernsthaft angefangen haben, an der Erreichung ihrer Ziele zu arbeiten. Wir werden im zweiten Jahr uns nun auf die Mwambisi Secondary School konzentrieren, da deren Engagement umso ernsthafter und erfolgsversprechender war.

Details können in unserem Projektreisebericht hier nach gelesen werden:

Projektreisebericht 2018

Dieses Projekt wir gefördert durch: