Projektzusammenfassung
Das Projekt „Green Bridges: Virtual Exchanges for Climate Action and Social Innovation” verbindet Jugendliche aus Europa (Spanien, Deutschland,
Dänemark) und Subsahara-Afrika (Uganda, Guinea, Mosambik, Sierra Leone, Nigeria) durch ein Programm interaktiver digitaler
Veranstaltungen. Im Fokus stehen dabei dringende
Bedürfnisse in den Bereichen Klimabildung, digitale Kompetenzen, soziale Innovation und inklusive Teilhabe. Das Konsortium aus 8 Organisationen führt die Teilnehmenden durch digitale Veranstaltungen und Gruppenarbeiten zu realen Problemen bis hin zur Lösungsentwicklung und -vorstellung bei den entsprechenden Interessengruppen.
Projekt Manager
Status
ongoing since 2026
Budget
EUR 462.019
Partner
Europäische Kommission
ASSAMBA – ASSOCIAÇÃO DOS AMIGOS DO BAMBU (MZ)
2811 Social Enterprise (DE)
Open Europe (ES)
GAERS – Global Agricultural Extension and Rural Services (NG)
Giving Hope Foundation (DK)
GT2050 – GreenTransformation2050 (GN)
SHCAN – Soil Health and Climate Action Network (UG)
StartNLight (SL)
Projektziele
Moderations-Schulungen
Mind. 25 Moderator:innen aus 8 Ländern werden in den ersten 9 Monaten geschult. Ein Trainingsprogramm wird entwickelt, fünf Online-Schulungen werden gegeben, mind. drei Virtual Exchange Seminare werden veranstaltet. Ein Moderations-Handbuch und eine Online-Bibliothek wird erstellt.
Virtueller Austausch
2500 junge Menschen (18 – 30 J.) aus Europa und Sub-Sahara Afrika nehmen während der Projektlaufzeit an 18 virtuellen Austausch-Sessions zu jeweils konkreten Themen der Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit, Unternehmertum etc. teil, davon min. 50% Frauen und 20% aus marginalisierten Gruppen
Local Action Plans
Den Teilnehmenden werden Gruppenarbeiten und Exkursionen (in den jeweiligen Ländern) angeboten. Multinationale Teams entwerfen Lösungsvorschläge für reale Probleme.
Youth Innovation Toolkit for Climate Action
Entwicklung und Bereitstellung eines “Werkzeugkoffers” für die Jugend im Bereich Klimaschutz in einfach zugänglichen digitalen Formaten und diversen Sprachen bis zum 34. Projektmonat.
Showcase Event
Entwicklung einer Kommunikationststrategie. Im 32 Monat findet ein Aus- / Vorstellungsevent statt. Teilnehmende und Partner können ihre Ideen, Ergebnisse und Erfahrungen relevanten Interessengruppen präsentieren.
Green Bridges ist ein 36 Monatiges Projekt das virtuellen Austausch für Klimaschutz und soziale Innovationen von jungen Menschen aus Europa (Deutschland, Dänemark, Spanien) und Sub-Sahara Afrika (Uganda, Guinea, Mozambique, Sierra Leone, Nigeria) möglich machen soll. Die Initiative dazu geht auf den Weltweit e.V. zurück. Seit der Corona Pandemie nutzen wir verstärkt digitale Angebote, um uns mit Initiativen auf der ganzen Welt auszutauschen. Nachdem wir 2022 die Plattform Action Network Worldwide ins Leben gerufen hatten, wurden die Formate dieses Austauschs immer vielfältiger. Wir begannen, digitale Workshops zu geben, Diskussionsrunden zu führen und kurze Webinare anzubieten. Dabei haben wir ein Gefühl dafür bekommen, was vor allem die jungen Menschen im Globalen Süden bewegt, bzw. was sie brauchen, um aktiv ihre Zukunft zum Besseren zu gestalten. Wir waren begeistert, als wir auf die Antragsmöglichkeiten für das europäische Projekt “Virtual Exchanges” unter dem Erasmus+ Programm gestoßen sind, denn es schien wie auf uns zurechtgeschnitten. Besonders hat es uns gefreut, dass wir damit ein Projekt gemeinsam mit unseren Partnern ausrichten können, die wir zum Teil schon seit Jahrzehnten kennen und wertschätzen.
Die lautesten Verfechter des Klimaschutzes sind junge Menschen, jedoch fehlen ihnen oft eine gute Bildung in diesem Bereich sowie die Plattformen. Für viele Menschen wird die aktive Teilhabe zusätzlich, durch die strukturelle Dysbalance zwischen dem globalen Norden und Süden, erschwert. Diese jungen Menschen wollen wir für Green Bridges gewinnen und ihnen im Rahmen des Projekts ein strukturiertes Lehrangebot mit interkulturellem Austausch und realen Problembehandlungen bieten. Mittels der ANW Plattform werden dieses Angebot und die lösungsorientierten Gruppenarbeiten möglichst zugänglich bereitgestellt und moderiert umgesetzt. Dabei stehen Themen wie Climate Justice, Kreislaufwirtschaft, grünes Unternehmertum, regenerative Nahrungsmittel Systeme und soziale Innovationen im Mittelpunkt.
Besonderer Wert wird darauf gelegt, dass unter den Teilnehmenden ein Anteil von mindestens 50 Prozent Frauen und mindestens 20 Prozent Personen aus marginalisierten Gruppen vertreten ist.
Damit die Ergebnisse der multi-nationalen Kollaborationen in den Gruppenarbeiten nicht unbeachtet bleiben, sieht Green Bridges ein Showcase Event vor, denn eine Konsequenz soll sein, dass diese Ideen und Konzepte auch in Aktionen umgesetzt werden. Dafür wird das Projekt gegen Ende die Plattform bieten, auf der die Teilnehmenden und Partnerorganisationen mit Interessengruppen und Stakeholdern zusammengebracht werden, um ihre Erfahrungen und Ergebnisse zu präsentieren.
Die Nachhaltigkeit des Projekts soll zudem auch durch ein “Youth Innovation Toolkit for Climate Action” gesichert werden, das aus den Ergebnissen und Erfahrungen aus dem Projekt zusammengetragen, verfügbar gemacht und übersetzt wird.
Den Kern von Green Bridges bilden verschiedene Ereignisse des digitalen Austausches über Zoom. Jeder Partner im Konsortium wird mindestens 2 dieser Online Ereignisse vorbereiten und Teilnehmende aus allen Partnerländern dazu einladen. Die Formate dieser “Virtual Exchanges” sind wiederum frei wählbar und richten sich nach dem Thema, der spezifischen Zielgruppe und den Möglichkeiten des jeweiligen Partners. Jede Partnerorganisation hat ein Spezialgebiet, von dem wir glauben, dass es eine Bereicherung für die Jugend aus den anderen Ländern sein kann, darüber mehr zu erfahren bzw. darüber in den virtuellen Austausch zu gehen.
Ziel des Projekts ist es, die jungen Menschen dabei zu unterstützen, ihr Ziel einer nachhaltigen Entwicklung vorantreiben und umsetzen zu können. Dafür bringen wir junge Erwachsene aus Europa und Sub-Sahara Afrika zusammen und bieten ihnen ein Angebot aus Bildung und eine Plattform zur Bildung von Ideen und Lösungen für reale Umwelt- und Klimaprobleme.
