22 Projekte gefunden
blue economy lab
BLUE-ECONOMY-LAB ist ein Erasmus-Projekt, bei dem Organisationen aus Kolumbien, Chile, Deutschland und Spanien zusammenarbeiten, um den maritimen Sektor in Lateinamerika, insbesondere in Kolumbien und Chile, zu stärken. Im Fokus stehen neue Lehrpläne, praktische Trainings und eine enge Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen, Unternehmen und lokalen Gemeinschaften. So sollen nachhaltige Fischerei, Küstenmanagement und andere „Blaue Berufe“ gefördert werden. Ein besonderes Anliegen ist dabei die Gleichstellung der Geschlechter und der respektvolle Umgang mit marinen Ressourcen.
Wege zur freudvollen Integration
„Wege zur freudvollen Integration“ ist eine von integrierten afghanischen Diaspora-Mitgliedern geleitete Mentoren-Initiative zur Unterstützung neu angekommener afghanischer Geflüchteten und Asylbewerber in Deutschland. Das Projekt beschleunigt den Integrationsprozess und verkürzt die Zeit, die Flüchtlinge für den Einstieg in den Arbeitsmarkt benötigen, von 5-7 Jahren auf etwa 2 Jahre. Durch einen gemeinschaftsorientierten Ansatz werden zentrale Herausforderungen wie Stress, Kulturschock, Sprachbarrieren und Misstrauen gegenüber öffentlichen Einrichtungen angegangen, um eine reibungslosere und positivere Integration zu fördern.
Das Projekt konzentriert sich auf maßgeschneiderte Unterstützung, ermittelt die individuellen Bedürfnisse, bietet gezielte Schulungen und Workshops an und erstellt für jeden Teilnehmenden einen persönlichen Integrationsfahrplan. Indem die Initiative Flüchtlinge dazu befähigt, Hindernisse zu überwinden und ihr Potenzial zu entfalten, verwandelt sie den traditionell schwierigen, oft schmerzhaften und kostspieligen Integrationsprozess in eine schnellere und freudigere Reise und hebt die Flüchtlinge als wertvolle Mitglieder der deutschen Gesellschaft hervor.
Projekt GAERS – Schulung von Landwirten zur Entwicklung natürlicher Düngemittel in landwirtschaftlichen Labors, Nigeria
Das Projekt GAERS zielt darauf ab, Kleinbauern im Bundesstaat Sokoto, Nigeria, in der Entwicklung und Nutzung natürlicher Düngemittel zu schulen. In einer Region, in der über 87,73 % der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze leben und die Landwirtschaft von hohen Produktionskosten und unzureichender staatlicher Unterstützung betroffen ist, sollen zehn ausgewählte Bauern (fünf Männer und fünf Frauen) natürliche Düngemittel und Pestizide aus lokalen Ressourcen herstellen lernen. Unterstützt werden sie von freiwilligen Helfern, die das Wissen in die Region tragen sollen.
Ziel ist es, die Abhängigkeit von teuren chemischen Mitteln zu reduzieren, die Bodenfruchtbarkeit zu steigern und so die Erträge zu verbessern. Durch Online- und Präsenzschulungen lernen die Bauern den Einsatz von Mikroorganismen und biologischen Methoden zur Bodenverbesserung. Das Projekt, das mit nur 1.000 € finanziert werden soll, fördert nachhaltige Landwirtschaft, reduziert Umweltschäden und soll langfristig die Ernährungssicherheit verbessern