10 Projekte gefunden
Das Kaleka Projekt – Erhalt der indigenen Lebensweise und des Regenwaldes auf borneo
„Dayak Farmers: Land Guardians and Entrepreneurs of Indonesia Central Kalimantan“ ist ein EuropeAid-Projekt, das in Zusammenarbeit von drei Organisationen, darunter Weltweit, umgesetzt wird. Im Mittelpunkt der Maßnahmen steht die Stärkung der Zivilgesellschaft in Zentral-Kalimantan auf Borneo als eigenständiger Akteur für gute Regierungsführung. In einer Region, in der externe wirtschaftliche Kräfte – wie die Ausweitung von Palmölplantagen, illegaler Bergbau und die mögliche Einführung von Emissionshandelssystemen für den Wald durch externe Akteure – weiterhin die traditionellen Lebensgrundlagen und die ökologische Widerstandsfähigkeit untergraben, wollen wir die Kapazitäten von gemeindebasierten Organisationen (CBOs) in mindestens 25 Dörfern stärken, darunter 10 indigene Dayak-Gemeinschaften und 15 Bauerngruppen. Dies soll erreicht werden, indem diese Basisorganisationen mit den Instrumenten und dem Wissen ausgestattet werden, um sich für Landrechte einzusetzen, partizipative Regierungsführung zu praktizieren und nachhaltige Lebensgrundlagen zu verfolgen.
Projekt GAERS – Schulung von Landwirten zur Entwicklung natürlicher Düngemittel in FeldLabors und über Whatsapp, Nigeria
Das Projekt GAERS zielt darauf ab, Kleinbauern im Bundesstaat Sokoto, Nigeria, in der Entwicklung und Nutzung natürlicher Düngemittel zu schulen. In einer Region, in der über 87,73 % der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze leben und die Landwirtschaft von hohen Produktionskosten und unzureichender staatlicher Unterstützung betroffen ist, sollen ausgewählte Bauern natürliche Düngemittel und Pestizide aus lokalen Ressourcen herstellen lernen. Unterstützt werden sie von freiwilligen Helfern, die das Wissen in die Region tragen sollen. Die Landwirte lernen in Online- und Präsenzschulungen, wie sie mit Hilfe von Mikroorganismen und biologischen Methoden den Boden verbessern können.
Matutuine Bambus Park
60 Hektar Land im Grenzgebiet des Maputo Naturschutzgebiets wurden durch das Abtragen von Sand für den Bau einer Straße, die Maputo Stadt mit der Küstenstadt Ponto do Ouro verbindet und durch den Distrikt Matutuine führt, schwer geschädigt. Die verwüsteten Böden und der illegale Abbau von weiterem Sand auf den offenen Flächen verhindern das Ansiedeln von wertvoller Flora und Fauna.
Als Pilotprojekt soll Bambus für die ökologische Wiederherstellung von 12 Hektar degradiertem Land angepflanzt werden. Ein Mischwald aus endemischen und exotischen Bambusarten mit an die Mikroökologie der Landschaft angepassten Eigenschaften, wird helfen, die Bodenstabilität wiederherzustellen und Artenvielfalt zu erhöhen. Im nächsten Schritt sieht das Projekt die Einrichtung eines Parks mit Freizeiteinrichtungen innerhalb des Bambuswaldes vor, wodurch Arbeitsplätze und Einkommen für die lokale Bevölkerung ermöglicht werden